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Dörfler hält Scheuchs Flugblätter für überflüssig

Dörfler hält Scheuchs Flugblätter für überflüssig

Dörfler hält Scheuchs Flugblätter für überflüssig
11 August
15:27 2011

Nach der ersten (außerordentlichen) Kärtner Regierungssitzung nach der erstinstanzlichen Verurteilung von LH-Vize und FPK-Chef Uwe Scheuch hat sich LH Gerhard Dörfler (FPK) am Donnerstag bemüht gezeigt, politische Normalität in Kärnten zu demonstrieren. Er sagte aber auch, dass das FPK-Flugblatt an alle Kärntner Haushalte “überflüssig” gewesen sei.


In den Flugblättern hatte sich Scheuch noch einmal verteidigt und die Justiz attackiert. SPÖ-Chef Peter Kaiser kritisierte nach der Regierungssitzung eine “nur gespielten Normalität”. Die ÖVP, die ihre Koalition mit der FPK auf Eis gelegt und das “freie Spiel der Kräfte” ausgerufen hatte, ortete “eine Packelei” zwischen FPK und SPÖ.


Trotz der “Aufschaukelung im Land” sei man fähig, politische Entscheidungen zu treffen, betonte Dörfler vor Journalisten. Kärnten sei das einzige Bundesland, das auch im August eine Regierungssitzung abhalte. In Sachen politischer Stimmung im Land forderte er eine “Mäßigung von allen” ein.


Den Leserbrief des Scheuch-Chaffeurs, in dem Richter Christian Liebhauser-Karl verflucht wurde, bezeichnete Dörfler trotz der späteren Entschuldigung als “unerträglich”. Auf Nachfrage, was er über den offenen Brief Scheuchs an alle Kärntner Haushalte denke, meinte der LH: “Gewisse Publikationen in schriftlicher Form sind überflüssig.”


Dörflers eigenes Image stehe durch das Festhalten an Scheuch “nicht auf dem Spiel”. Auch das Image des Landes werde “überhaupt nicht angekratzt”. Wegen der Causa Scheuch gebe es “keine Landes-Krise”, manche wollten diese “nur herbei reden”.


APA bb

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